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Radio Heinz-Hugo wächst – Schritt für Schritt

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Vor einigen Monaten begann Radio Heinz-Hugo als Idee: Ein Regionalradio für Ostprignitz-Ruppin, das Menschen informiert, verbindet und mit guter Musik begleitet. Die aktuellen Statistiken zeigen, dass sich diese Idee entwickelt. Über einen Zeitraum von sechs Monaten wurden Woche für Woche zwischen rund 180 und über 300 Hörstunden erreicht. Gleichzeitig hören regelmäßig zwischen 50 und fast 100 Menschen pro Woche unser Programm. Besonders erfreulich ist, dass Radio Heinz-Hugo inzwischen nicht mehr ausschließlich in der Region gehört wird. Die Auswertung zeigt Hörer aus verschiedenen Teilen Deutschlands. Der Schwerpunkt liegt zwar weiterhin in Neuruppin und Ostprignitz-Ruppin – genau dort, wo unser Herz schlägt –, doch die Reichweite wächst kontinuierlich. Auch die verschiedenen Empfangswege entwickeln sich. Neben den direkten Zugriffen nutzen Hörer bereits radio.de, unsere Website und Alexa. Diese Zahlen sind kein Grund, sich zurückzulehnen. Sie sind vielmehr Mot...

Radio Heinz-Hugo

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Generika um jeden Preis? Wenn Regeln wichtiger werden als Vernunft

Wer die Diskussionen über das Gesundheitswesen verfolgt, stößt ständig auf die gleichen Schlagworte: Kostenexplosion, Defizite, Beitragserhöhungen und Sparzwänge. Politik, Krankenkassen und Versicherungen betonen regelmäßig, wie wichtig Wirtschaftlichkeit und Kostenbewusstsein seien. Umso überraschter war ich, als ich vor wenigen Tagen eine Erfahrung machte, die genau das Gegenteil zeigt. Ich benötigte ein Medikament zur Behandlung meiner Gicht. Dabei stellte sich heraus, dass das Originalpräparat günstiger war als das verfügbare Generikum. Für einen außenstehenden Beobachter wäre die Sache eigentlich klar. Wenn das Ziel lautet, Kosten zu sparen, müsste die günstigere Variante bevorzugt werden. Doch genau das geschah nicht. Meine private Krankenversicherung teilte mir schriftlich mit, dass Originalpräparate grundsätzlich nur zu 80 Prozent erstattet werden, sobald ein Generikum verfügbar ist. Und zwar ausdrücklich auch dann, wenn das Generikum im Einzelfall teurer ist als das Original. ...

MDR Sparkurs: Warum verschwinden ausgerechnet ostdeutsche Erfolgsformate?

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Der Mitteldeutsche Rundfunk steht vor massiven Einsparungen. Bis 2028 sollen rund 160 Millionen Euro eingespart werden. Gleichzeitig geraten ausgerechnet ostdeutsche Erfolgsformate wie der Dresdner Tatort oder der Polizeiruf Magdeburg unter Druck. Und genau an diesem Punkt beginnt eine Debatte, die weit über Fernsehen hinausgeht. Denn natürlich muss auch der öffentlich rechtliche Rundfunk wirtschaftlich arbeiten. Darüber muss man nicht ernsthaft diskutieren. Steigende Produktionskosten, stagnierende Einnahmen und politische Unsicherheiten setzen den Sendern sichtbar zu. Aber viele Bürger stellen inzwischen eine andere Frage: Warum trifft das Sparen zuerst sichtbare Inhalte, regionale Identität und erfolgreiche Produktionen? Die offiziellen Gründe des MDR Der MDR begründet den Sparkurs vor allem mit der finanziellen Situation des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Geplant sind unter anderem: • Stellenabbau und Nichtnachbesetzungen • Kürzungen bei Produktionen • Einsparungen i...

....die Art, wie wir miteinander sprechen.

In den ersten beiden Teilen ging es um Klarnamen und um die Art, wie wir miteinander sprechen. Ich habe in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht, was sich konkret verändern müsste. Nicht im System. Nicht bei den Plattformen. Sondern bei uns selbst. Vielleicht beginnt es damit, einen Moment länger auszuhalten. Nicht sofort zu reagieren, sondern erst zu verstehen, was der andere eigentlich meint. Nicht jede andere Meinung als Angriff zu sehen, sondern als Perspektive, die man prüfen kann. Ich glaube, wir haben uns daran gewöhnt, sehr schnell zu sein. Schnell im Urteil, schnell in der Antwort, schnell im Einordnen. Aber genau diese Geschwindigkeit nimmt uns oft die Tiefe. Dabei sind es die einfachen Dinge, die einen Unterschied machen. Zuhören. Nachfragen. Auch einmal stehen lassen können, was man nicht teilt. Und vielleicht tatsächlich wieder öfter eine Nacht über etwas schlafen, bevor man antwortet. Das klingt banal. Ist es aber nicht. Denn wenn man es ernst nimmt, verändert es Ges...

Das Problem sind nicht die Klarnamen.

Im ersten Teil habe ich geschrieben: Das Problem sind nicht die Klarnamen. In den letzten Tagen habe ich bewusst darauf geachtet, wie Diskussionen geführt werden. Online, aber auch im direkten Gespräch. Was mir auffällt: Viele Gespräche kippen sehr früh. Oft reicht ein einzelner Satz. Eine Formulierung. Und schon entsteht ein Bild vom Gegenüber. Dieses Bild bleibt dann bestehen – auch wenn der eigentliche Inhalt ein anderer war. Ich kenne das auch von mir. Beim ersten Lesen habe ich manchmal sofort eine Meinung. Beim zweiten Lesen eine andere. Der Unterschied liegt nicht im Text. Der Unterschied liegt in der Bereitschaft, genauer hinzuschauen. Vielleicht ist genau das ein Teil des Problems: Wir reagieren schneller, als wir verstehen. Und wir bewerten schneller, als wir einordnen. Dabei wäre der Ablauf eigentlich einfach: erst verstehen, dann bewerten. Ich frage mich manchmal, wann sich das gedreht hat. Und ob wir es wieder zurückdrehen können. Teil 3 wird konkreter. #Diskussion #Respek...

Die Diskussion um Klarnamen im Netz kommt wieder hoch.

Die Diskussion um Klarnamen im Netz kommt wieder hoch. Und ja – ich bin ein Verfechter davon. Wer seine Meinung sagt, sollte grundsätzlich auch bereit sein, dafür einzustehen. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir: Das eigentliche Problem liegt nicht im Namen. Ich erlebe Diskussionen, in denen es gar nicht mehr darum geht, Argumente auszutauschen. Es geht um richtig oder falsch. Um Zugehörigkeit. Um schnelle Einordnung. Man liest eine Zeile – und hat sofort ein Urteil. Ohne nachzufragen. Ohne zu verstehen. Ohne eine Nacht darüber zu schlafen. Dabei war genau das einmal selbstverständlich. 👉 Zuhören 👉 Einordnen 👉 auch andere Sichtweisen aushalten Heute reicht oft schon eine andere Meinung – und jemand wird zum „Gegner“. Deshalb glaube ich: Wir diskutieren über Klarnamen. Aber wir müssten eigentlich über etwas anderes sprechen. Über Anstand. Über Respekt. Über die Fähigkeit, Unterschiede auszuhalten. Teil 2 folgt. #Klarnamen #Diskussion #Respekt #Meinung #Gesells...