....die Art, wie wir miteinander sprechen.

In den ersten beiden Teilen ging es um Klarnamen und um die Art, wie wir miteinander sprechen.

Ich habe in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht, was sich konkret verändern müsste. Nicht im System. Nicht bei den Plattformen. Sondern bei uns selbst.

Vielleicht beginnt es damit, einen Moment länger auszuhalten. Nicht sofort zu reagieren, sondern erst zu verstehen, was der andere eigentlich meint. Nicht jede andere Meinung als Angriff zu sehen, sondern als Perspektive, die man prüfen kann.

Ich glaube, wir haben uns daran gewöhnt, sehr schnell zu sein. Schnell im Urteil, schnell in der Antwort, schnell im Einordnen. Aber genau diese Geschwindigkeit nimmt uns oft die Tiefe.

Dabei sind es die einfachen Dinge, die einen Unterschied machen. Zuhören. Nachfragen. Auch einmal stehen lassen können, was man nicht teilt. Und vielleicht tatsächlich wieder öfter eine Nacht über etwas schlafen, bevor man antwortet.

Das klingt banal. Ist es aber nicht.

Denn wenn man es ernst nimmt, verändert es Gespräche. Und am Ende vielleicht auch das, was wir heute so schnell als „Diskussionskultur“ bezeichnen.

Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem es sich entscheidet.

Nicht am Namen.

Sondern daran, wie wir miteinander umgehen.

Und jetzt interessiert mich wirklich:

Wo beginnt für euch diese Veränderung konkret?

#Diskussion #Respekt #Meinung #Gesellschaft

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