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Es werden Posts vom Mai, 2026 angezeigt.

MDR Sparkurs: Warum verschwinden ausgerechnet ostdeutsche Erfolgsformate?

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Der Mitteldeutsche Rundfunk steht vor massiven Einsparungen. Bis 2028 sollen rund 160 Millionen Euro eingespart werden. Gleichzeitig geraten ausgerechnet ostdeutsche Erfolgsformate wie der Dresdner Tatort oder der Polizeiruf Magdeburg unter Druck. Und genau an diesem Punkt beginnt eine Debatte, die weit über Fernsehen hinausgeht. Denn natürlich muss auch der öffentlich rechtliche Rundfunk wirtschaftlich arbeiten. Darüber muss man nicht ernsthaft diskutieren. Steigende Produktionskosten, stagnierende Einnahmen und politische Unsicherheiten setzen den Sendern sichtbar zu. Aber viele Bürger stellen inzwischen eine andere Frage: Warum trifft das Sparen zuerst sichtbare Inhalte, regionale Identität und erfolgreiche Produktionen? Die offiziellen Gründe des MDR Der MDR begründet den Sparkurs vor allem mit der finanziellen Situation des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Geplant sind unter anderem: • Stellenabbau und Nichtnachbesetzungen • Kürzungen bei Produktionen • Einsparungen i...

....die Art, wie wir miteinander sprechen.

In den ersten beiden Teilen ging es um Klarnamen und um die Art, wie wir miteinander sprechen. Ich habe in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht, was sich konkret verändern müsste. Nicht im System. Nicht bei den Plattformen. Sondern bei uns selbst. Vielleicht beginnt es damit, einen Moment länger auszuhalten. Nicht sofort zu reagieren, sondern erst zu verstehen, was der andere eigentlich meint. Nicht jede andere Meinung als Angriff zu sehen, sondern als Perspektive, die man prüfen kann. Ich glaube, wir haben uns daran gewöhnt, sehr schnell zu sein. Schnell im Urteil, schnell in der Antwort, schnell im Einordnen. Aber genau diese Geschwindigkeit nimmt uns oft die Tiefe. Dabei sind es die einfachen Dinge, die einen Unterschied machen. Zuhören. Nachfragen. Auch einmal stehen lassen können, was man nicht teilt. Und vielleicht tatsächlich wieder öfter eine Nacht über etwas schlafen, bevor man antwortet. Das klingt banal. Ist es aber nicht. Denn wenn man es ernst nimmt, verändert es Ges...

Das Problem sind nicht die Klarnamen.

Im ersten Teil habe ich geschrieben: Das Problem sind nicht die Klarnamen. In den letzten Tagen habe ich bewusst darauf geachtet, wie Diskussionen geführt werden. Online, aber auch im direkten Gespräch. Was mir auffällt: Viele Gespräche kippen sehr früh. Oft reicht ein einzelner Satz. Eine Formulierung. Und schon entsteht ein Bild vom Gegenüber. Dieses Bild bleibt dann bestehen – auch wenn der eigentliche Inhalt ein anderer war. Ich kenne das auch von mir. Beim ersten Lesen habe ich manchmal sofort eine Meinung. Beim zweiten Lesen eine andere. Der Unterschied liegt nicht im Text. Der Unterschied liegt in der Bereitschaft, genauer hinzuschauen. Vielleicht ist genau das ein Teil des Problems: Wir reagieren schneller, als wir verstehen. Und wir bewerten schneller, als wir einordnen. Dabei wäre der Ablauf eigentlich einfach: erst verstehen, dann bewerten. Ich frage mich manchmal, wann sich das gedreht hat. Und ob wir es wieder zurückdrehen können. Teil 3 wird konkreter. #Diskussion #Respek...

Die Diskussion um Klarnamen im Netz kommt wieder hoch.

Die Diskussion um Klarnamen im Netz kommt wieder hoch. Und ja – ich bin ein Verfechter davon. Wer seine Meinung sagt, sollte grundsätzlich auch bereit sein, dafür einzustehen. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir: Das eigentliche Problem liegt nicht im Namen. Ich erlebe Diskussionen, in denen es gar nicht mehr darum geht, Argumente auszutauschen. Es geht um richtig oder falsch. Um Zugehörigkeit. Um schnelle Einordnung. Man liest eine Zeile – und hat sofort ein Urteil. Ohne nachzufragen. Ohne zu verstehen. Ohne eine Nacht darüber zu schlafen. Dabei war genau das einmal selbstverständlich. 👉 Zuhören 👉 Einordnen 👉 auch andere Sichtweisen aushalten Heute reicht oft schon eine andere Meinung – und jemand wird zum „Gegner“. Deshalb glaube ich: Wir diskutieren über Klarnamen. Aber wir müssten eigentlich über etwas anderes sprechen. Über Anstand. Über Respekt. Über die Fähigkeit, Unterschiede auszuhalten. Teil 2 folgt. #Klarnamen #Diskussion #Respekt #Meinung #Gesells...

Wir wissen ziemlich genau, was nicht funktioniert. Die Frage ist: Wollen wir es wirklich ändern? ⚠️

Wir wissen ziemlich genau, was im Gesundheitswesen nicht funktioniert. Die Frage ist nur: Sind wir bereit, es wirklich ehrlich zu ändern? ⚠️ Nach den letzten Diskussionen nehme ich für mich vier Punkte mit: 1. Finanzierung trennen    Gesamtgesellschaftliche Aufgaben gehören in den Staatshaushalt    Nicht in die Beiträge von Arbeitnehmern und Unternehmen 2. Zugang neu organisieren    Nicht jeder Arztkontakt muss vor Ort stattfinden    Aber dort, wo er nötig ist, muss er auch verfügbar sein 3. Strukturen hinterfragen    Nicht jeder Standort, nicht jede Leistung kann dauerhaft so bleiben    So unbequem das ist 4. Verantwortung klären    Wer entscheidet, muss auch sichtbar Verantwortung tragen Und vielleicht der wichtigste Punkt: Wir müssen anfangen, ehrlich über Grenzen zu sprechen Denn ein System, das alles verspricht, aber nicht alles leisten kann, verliert Vertrauen 👉 Was wäre für euch der erste konkrete Schritt? 👉 ...

Danke für ein fantastisches 34. Mai- und Hafenfest in Neuruppin

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Es gibt diese Momente, da stehst du auf der Bühne, schaust ins Publikum – und weißt genau: Das hier ist mehr als nur ein Event. Das 34. Mai- und Hafenfest in Neuruppin war genau so ein Moment. Für viele ist es einfach ein tolles Wochenende. Musik, gute Laune, volle Plätze, Drachenboote auf dem Wasser und irgendwo tausende kleine Enten, die plötzlich wichtiger sind als so mancher Bundesligaspieltag. Aber wenn man, so wie ich, mittendrin ist, sieht man mehr. Man sieht die Menschen hinter dem Ganzen. Die InKom, die im Hintergrund die Fäden zusammenhält. Den Kanuverein, der das Drachenbootrennen nicht einfach organisiert, sondern lebt. Die Sponsoren und Unterstützer, ohne die das alles gar nicht möglich wäre. Und eine Stadt, die zeigt, was passiert, wenn viele nicht nur reden, sondern einfach machen. Und dann gibt es diese kleinen Momente. Ein Blick hinter die Bühne. Ein kurzer Austausch zwischen zwei Programmpunkten. Ein Lachen, obwohl eigentlich gerade alles gleichzeitig passiert. Genau ...

Wir erleben die Probleme im Gesundheitswesen. Aber wer entscheidet eigentlich darüber? 🤔

Wir reden über Probleme im Gesundheitswesen. Aber kaum jemand stellt die entscheidende Frage: Wer entscheidet eigentlich? 🤔 Ist es die Politik? Die Krankenkassen? Die Ärzte? Die Antwort ist unbequem: Alle ein bisschen. Und damit niemand so richtig. Die Politik setzt den Rahmen. Kassen und Ärzte organisieren das System. Und irgendwo dazwischen wird entschieden, was wir bekommen und was nicht. Zum Beispiel: 👉 Welche Leistungen bezahlt werden 👉 Wie viel Zeit ein Arzt pro Patient hat 👉 Wie lange wir auf einen Termin warten Das Problem: Die Verantwortung ist verteilt. Und damit schwer greifbar. Für uns als Patienten bedeutet das: Wir erleben die Auswirkungen. Aber wir sehen die Entscheidung nicht. Und genau das macht die Diskussion so schwierig. Denn wenn niemand klar entscheidet, kann auch niemand klar Verantwortung übernehmen. Meine Frage an euch: 👉 Wer sollte aus eurer Sicht stärker steuern? 👉 Brauchen wir mehr zentrale Entscheidungen oder mehr Freiheit im System? Das ist ein weite...