Vom Kabelzieher zum Plattendreher
Sein Durchbruch kam nicht auf der ganz großen Bühne, sondern irgendwo zwischen Bassbox und Bierkasten. Irgendwann stand er nicht mehr nur neben dem DJ-Pult – sondern mittendrin! Und was soll man sagen: Leipzig war bereit für Heinz-Hugo.
Ob im Felsenkellergewölbe, dem ehrwürdigen Schauspielhaus, dem legendären Eden oder einem dieser mystischen "Clubs" in Dörfern, die man nur findet, wenn man sich verfährt – Krostiz, wir schauen dich an – Heinz-Hugo war da. Und er war anders.
Der Pinguin unter den DJs
Was ihn besonders macht? Sein Markenzeichen ist ein Pinguin. Ja, genau. Kein Panther, kein Adler, kein flammender Totenkopf. Ein Pinguin. Und warum? Weil der Pinguin nicht fliegt, sondern tanzt. Weil er immer overdressed ist. Und weil er zeigt: Man muss nicht wie alle anderen sein, um cool zu sein – im Gegenteil.
Publikumsliebling mit Plattensprung
Heinz-Hugo hat nie Musik aufgelegt – er hat sie gelebt. Mit lockeren Sprüchen à la „Jetzt wird nicht lang geschnattert, jetzt wird getanzt!“ und abrupten Stilwechseln von Italo-Disco zu DDR-Polka verwirrte er das Publikum so charmant, dass keiner mehr heim wollte. Jeder seiner Abende war wie ein Überraschungsei – nur mit mehr Bass und weniger Schokolade.
Fazit:
DJ Heinz-Hugo ist nicht nur ein DJ, er ist ein Leipziger Original mit Taktgefühl und Tiermotiv. Seine Karriere begann mit Kabeln, sein Ruhm mit Charme – und alles unter dem aufmerksamen Blick eines Pinguins.
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