Direkt zum Hauptbereich

heinz-hugo - der DJ

Ihr Event-DJ: Von den Leipziger Plattentellern direkt in Ihr Herz (und auf die Tanzfläche!)
Achtung, liebe Partygemeinde! Hier kommt der Mann, der mehr Platten gedreht hat, als ein hungriger Koch Crêpes – Ihr Event-DJ! Ich habe mein Handwerk in den rauchigen (und manchmal auch nach Schweiß riechenden) Clubs von Leipzig gelernt, wo ich noch als Schallplattenunterhalter meine Nächte verbrachte. Ja, richtig gehört: Schallplatten! Das ist so alt, das ist schon wieder cool. Bevor es Spotify gab, da gab's mich, mit echten Vinylscheiben und dem gewissen Knistern, das jede digitale Datei vermissen lässt.
Mein treuer Begleiter auf diesem musikalischen Kreuzzug? Ein Pinguin! Keine Sorge, er frisst Ihnen nicht die Häppchen weg und tanzt auch nicht auf den Tischen (meistens nicht). Er ist eher mein spirituelles Tier – elegant, ein bisschen schrullig und immer bereit für einen guten Beat.
Und wenn ich das Mikro in die Hand nehme, dann gibt's keine steifen Ansagen, sondern lockere Moderation, die Sie zum Schmunzeln bringt, statt zum Gähnen. Ich bin kein Verkäufer und kein Professor, sondern Ihr musikalischer Komplize, der dafür sorgt, dass Ihre Party so unvergesslich wird wie meine erste aufgelegte Single.
Also, wenn Sie jemanden suchen, der nicht nur weiß, wie man einen Regler bedient, sondern auch, wie man Herzen und Beine in Bewegung setzt – und das alles mit einem Augenzwinkern und der Unterstützung eines Pinguins – dann haben Sie ihn gefunden!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Kapitel 1 – Die Geburt einer Stimme

Vom Steckerzieher zum Schallplattenunterhalter mit Konzeptpflicht. Bevor ich als Heinz-Hugo über Stadtfeste, Sportevents und internationale Empfänge moderieren durfte, stand ich in dunklen Ecken von Diskotheken – nicht aus Schüchternheit, sondern weil da der Technikraum war. Ich war Techniker. Einer von denen, die wussten, wo hinten das Kabel reingeht und vorne die Musik rauskommt. Ich durfte mich um Verstärker, Lichtanlagen und Tanzflächenbeschallung kümmern. Im Klartext: Wenn etwas nicht funktionierte, war ich schuld. Wenn alles lief – war es selbstverständlich. Doch irgendwann war mir das hinter dem Pult stehen nicht mehr genug. Die Musik wollte raus – und zwar mit meiner Stimme. Ich wollte selbst auflegen. Selbst ans Mikro. Ich wollte: Schallplattenunterhalter werden. So nannte man das in der DDR – was heute vielleicht ein bisschen nach Heizlüfter mit Plattenspieler klingt, war damals ein echter Beruf mit Anspruch. Und vor allem: mit Prüfung. Wer dachte, man könne einfach zwei Plat...

Kapitel 2 – 1986: Der Einstieg ins Rampenlicht

Wie man mit „Fisch, Neubau und Morgenroutine“ Musikgeschichte anmoderiert. Moderation ist nicht nur reden – es ist reden im richtigen Moment, mit den richtigen Worten und so, dass niemand merkt, wenn es eigentlich gar nicht geplant war. Und um das zu üben, hatte ich ein ganz spezielles Training: Während ein Titel lief, rief mir ein Kollege drei völlig zusammenhangslose Worte zu – und meine Aufgabe war, diese in meiner nächsten Moderation unterzubringen, ohne dass es auffiel. So kam es, dass ich irgendwann auf einer Bühne stand, und mein Kollege mir ins Ohr flüsterte: „Fisch, Neubau, Morgenroutine.“ Danke auch. Die Gelegenheit, mein „Talent“ zu beweisen, kam schneller als gedacht: Ich war im Interhotel Stadt Leipzig gebucht – ein Haus, das damals schon ein bisschen nach Westduft roch und in dem alles einen Hauch feierlicher wirkte. Dort sollte ich die Anmoderation für eine junge Kapelle übernehmen, die noch am Anfang stand: die Herzbuben. Drei nette Jungs, frisch, motiviert, leicht nerv...

Kapitel 3 – Der Tanz mit dem Kabelgebundenem

Warum das Mikrofon manchmal der eigentliche Star ist. Es gibt Dinge, auf die man sich als Moderator immer verlassen möchte: Das Mikrofon. Die Technik. Und dass der Tonmann im entscheidenden Moment nicht auf der Toilette ist. Leider gab es in meiner Laufbahn genug Abende, an denen mindestens einer dieser drei Punkte nicht erfüllt war. Einer meiner Favoriten: Ich stand auf einer Open-Air-Bühne, Sonnenschein, guter Soundcheck, volles Haus – alles lief perfekt. Ich griff zum Mikrofon, begann meine Begrüßung… und plötzlich klang meine Stimme, als würde ich aus der Tiefsee funken. Knacken, Aussetzer, dann wieder glasklar. Es war, als hätte das Mikro entschieden, mein persönliches Improvisationstraining auf ein neues Level zu heben. Ich hielt kurz inne, schaute das Publikum an und sagte: „Keine Sorge, meine Damen und Herren – das ist keine Störung. Das ist Dolby Surround live.“ Gelächter. Doch das Mikro hatte noch mehr Tricks auf Lager. Kaum setzte ich zum nächsten Satz an, ertönte ein lautes...