5 Gedanken zum neuen Koalitionsvertrag in Brandenburg
Ich habe mir den Koalitionsvertrag inzwischen etwas genauer angeschaut.
Nach dem ersten Eindruck bleiben bei mir fünf klare Gedanken hängen:
1️. Brandenburg setzt wieder stärker auf Industrie.
Stahl, Raffinerie, Energie, Netze – das ist richtig. Ohne wettbewerbsfähige Energiepreise wird hier keine Zukunft entstehen.
2️. Die Lausitz wird zum echten Stresstest.
Das „Net Zero Valley“ klingt gut. Entscheidend ist aber nicht das Label, sondern ob dort tatsächlich Industrie entsteht.
3. ÖPNV bleibt ein ungelöstes Problem.
Für ein Flächenland wie Brandenburg ist Mobilität Standortpolitik. Stabilisieren reicht langfristig nicht.
4️. Migration wird stärker über Ordnung gesteuert.
Politisch nachvollziehbar. Gleichzeitig darf man nicht vergessen: Brandenburg braucht dringend Arbeitskräfte.
5. Die größte Herausforderung ist die Umsetzung.
Viele Ziele im Vertrag sind richtig. Die Frage ist nur: passiert das schnell genug?
Mein Fazit:
Der Vertrag ist kein Aufbruchspapier. Er ist ein Realitätsvertrag für schwierige Zeiten. Und vielleicht ist genau das ehrlicher als große Visionen.
Mich interessiert eure Sicht:
Was ist für Brandenburg in den nächsten Jahren wirklich entscheidend?
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