Ich habe den neuen Koalitionsvertrag für Brandenburg gelesen.

Mein Eindruck nach 37 Seiten:
Das ist kein Aufbruchspapier. Es ist ein Krisenvertrag.

Die Welt ist unsicherer geworden – wirtschaftlich, geopolitisch und gesellschaftlich. Genau das spürt man zwischen den Zeilen.
Drei Punkte stechen für mich heraus:
• Industriepolitik statt Ideologie – Energie, Stahl, Raffinerien, Netze
• Die Lausitz als entscheidender Strukturtest
• Migration stärker ordnen, aber Integration über Arbeit denken
Das wirkt nüchtern. Vielleicht sogar unsexy.
Aber möglicherweise ist genau das die ehrlichste Politik für die kommenden Jahre.

Die eigentliche Frage ist nicht der Vertrag. Die Frage ist: Wird er umgesetzt?
Brandenburg steht vor einem entscheidenden Jahrzehnt.

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