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Archetypischer Identitäts-Blueprint für mein Sternzeichen: Schütze ♐ (09.12.)

Sternzeichen: Schütze ♐ (09.12.) Abenteuerlust, Sinnsuche, Freiheitsdrang, Wahrheitssuche. Philosophisch, idealistisch, manchmal ungeduldig und direkt. Numerologie: 09.12.1960 → 9 + 1 + 2 + 1 + 9 + 6 + 0 = 28 → 2 + 8 = 10 → 1. Lebenszahl 1: Pionier, Selbststarter, Unabhängigkeit. Du trägst die Energie des Schütze-Sinnsuchers kombiniert mit Führungswillen. Chinesisches Tierkreiszeichen: Metall-Ratte Clever, erfinderisch, strategisch. Metall bringt Stärke, Durchsetzungskraft und klare Ziele. Archetypische Formel: 👉 „Der Pionierische Sinnsucher“ – jemand, der immer in Bewegung bleibt, neue Horizonte entdecken will und zugleich den Mut hat, eigene Wege zu gehen. Stärken: Mut, Optimismus, Ehrlichkeit, Pioniergeist, strategisches Denken. Blinde Flecken: Ungeduld, manchmal zu direkt, Überforderung durch zu viele Ideen. Lebensherausforderungen: Balance zwischen Freiheit und Verantwortung, zwischen Vision und Realität.

Historischer & Generationeller Kontext zu meinem Geburtstag

Zeitgeist meiner Geburt: 1960 markierte den Beginn eines Jahrzehnts des Umbruchs. Politik: Kalter Krieg, atomare Bedrohung, Aufteilung der Welt in Ost/West. Deutschland war geteilt. Gesellschaft: Die Nachkriegszeit ging über in eine Phase von Wohlstandswachstum und Konsumgesellschaft. Kultur: Rock’n’Roll & Jazz waren rebellische Ausdrucksformen. Jugendbewegungen bereiteten sich auf 1968 vor. Technik: Erste Satelliten, Raumfahrt (Sputnik, bald Gagarin), Fernseher als Massenmedium. Prägung auf mein Unterbewusstsein: Ein tiefes Gespür für Gegensätze (Sicherheit vs. Gefahr, Tradition vs. Aufbruch). Vielleicht ein unterschwelliges Gefühl: „Die Welt kann sich jederzeit ändern“ → innere Wachsamkeit. Starke Werte von Pflicht, Ordnung und Familie – kombiniert mit Sehnsucht nach Freiheit.

Kapitel 10 – Und immer wieder: Mikro frei!

Warum meine Stimme noch lange nicht verstummt. Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich so viele Bühnen, Menschen, Momente. Von den ersten Schritten als Schallplattenunterhalter mit Konzeptpflicht über Entenrennen, Stadtfeste und Weihnachtsmärkte bis hin zu Empfängen für Nationalmannschaften und internationalen Delegationen. Manchmal in kurzen Hosen und orthopädischen Strümpfen. Manchmal mit eingefrorenen Fingern bei minus fünf Grad. Und manchmal ohne Zettel, aber mit vollem Herzen. Ich habe gelernt: Moderation ist nicht einfach reden. Es ist zuhören. Aufnehmen. Verbinden. Es geht darum, Menschen das Gefühl zu geben, gesehen und gehört zu werden – ob sie nun Bürgermeister, Sportler, Ehrengast oder Bratwurstesser sind. Natürlich habe auch ich Pannen erlebt. Versprecher, Technik-Chaos, Blackouts. Aber genau die machen die schönsten Geschichten. Denn ein Moderator ist kein perfekter Ansager – er ist ein Gastgeber. Und der darf auch mal stolpern, solange er dabei lächelt. Was bleibt also nach...

Kapitel 9 – Die Heinz-Hugo-Momente

Wenn Improvisation zum Markenzeichen wird. Es gibt Moderationen, die laufen glatt. Man kündigt an, man übergibt, man bedankt sich – fertig. Nett, ordentlich, fehlerfrei. Und dann gibt es die anderen. Die, bei denen man am Ende denkt: „Das hat jetzt nur mit Humor funktioniert.“ Ein Klassiker in meiner Laufbahn war der Abend, an dem ich auf der Bühne stand, bereit, eine Reihe von Ehrengästen vorzustellen. Alles vorbereitet, alles notiert – doch genau in diesem Moment war mein Moderationszettel verschwunden. Kalte Hände, schneller Puls. Ich wusste: Gleich erwarten hier zehn Leute, dass ich ihre Namen nenne – und ich hatte genau drei davon noch sicher im Kopf. Also tat ich, was ich immer tue, wenn es keinen Plan B gibt: Ich lächelte. Und improvisierte. „Meine Damen und Herren, wir begrüßen nun einen Mann, der in seiner Stadt so bekannt ist wie die Bockwurst am Imbissstand – und mindestens genauso beliebt…“ Applaus. Der erste Gast kam nach vorne, strahlte, als hätte ich ihn mit einem Orden ...

Kapitel 8 – Die Magie der Improvisation

Wenn der Zettel weg ist – aber der Moderator bleibt. Moderieren ist wie Autofahren: Man hat einen Plan, eine Strecke, vielleicht sogar ein Navi – aber manchmal fährt man eben Umwege. Und manchmal landet man auf einer Schotterstraße ohne Schild. Dann zählt nur eins: Improvisation. Ich habe früh gelernt: Ein Moderator ohne Spontanität ist wie ein DJ ohne Strom – technisch möglich, aber nicht zu empfehlen. Da gibt es zum Beispiel die Momente, in denen der Moderationszettel vom Wind davonfliegt. Ich erinnere mich an einen Stadtfest-Abend, an dem genau das passierte. Ein kräftiger Windstoß, und mein sorgfältig ausgearbeiteter Zettel segelte ins Publikum. Ein kleiner Junge fing ihn tatsächlich und winkte mir zu, als hätte er einen Foulball beim Baseball gefangen. Ich schaute ihn an und sagte: „Na dann, mein Lieber, lies doch gleich selbst an!“ Das Publikum lachte – und ich hatte meinen roten Faden wieder, nur eben ohne Papier. Oder wenn die Technik streikt: Musik startet nicht, Mikrofon raus...

Kapitel 7 – Zwischen Applaus und Bratwurstduft

Wenn die Show auf der Bühne läuft – und am Grillstand auch. Ein Moderator hat immer zwei Arten von Publikum: Die, die gekommen sind, um zuzuhören. Und die, die eigentlich nur eine Bratwurst wollten. Man erkennt Letztere sofort: Sie stehen am Rand, Papiersemmel in der einen Hand, Senffleck im Gesicht und werfen mir diesen Blick zu, der sagt: „Mach du mal da vorne dein Programm, ich passe hier auf meinen Ketchup auf.“ Und trotzdem – oder gerade deswegen – ist es meine Aufgabe, alle zu erreichen. Die, die jubeln. Die, die zuhören. Und die, die noch mit dem Mund voller Bratwurst nicken. Ich habe gelernt: Humor ist der Schlüssel. Ein lockerer Spruch, eine kleine Pointe – und schon bleibt auch der Bratwurstesser kurz stehen, hört hin und denkt sich: „Na gut, den Satz lasse ich mir noch schmecken.“ Einmal bei einem Stadtfest stand die Bühne direkt neben dem Grillstand. Das hieß: Während ich die nächste Band ankündigen wollte, schwebte eine Wolke Bratwurstduft über die Bühne. Ich atmete tief e...

Kapitel 6 – Der Typ mit dem Anzug und der Stimme

Moderieren ist Haltungssache. Manchmal auch Strumpfsache. Es gibt Dinge, auf die man sich vorbereitet. Und dann gibt es Dinge, auf die man sich einstimmt. Für manche ist das ein Schluck Wasser. Für mich war es an diesem Tag: eine kurze Hose. Und orthopädische Strümpfe. In Weiß. Knackig stramm. Warum? Weil ich an diesem Abend Guildo Horn und die orthopädischen Strümpfe anmoderieren durfte – und wenn man eine Band mit so einem Namen auf die Bühne bittet, geht man nicht im Smoking. Man geht mit Stil. Und mit Humor. Also eben: kurzer Hose und Langstrumpf. Ich sah aus wie eine Mischung aus Wandergruppenleiter und Klinikpraktikant. Aber ich fühlte mich bereit. Bereit für einen denkwürdigen Auftritt. Ich trat ans Mikrofon, schaute ins Publikum – und begann mit den legendären Worten: „Wisst ihr, wozu orthopädische Strümpfe gut sind?“ Kurze Pause. „Für genau das, was jetzt kommt!“ Gelächter. Und schon hatte ich sie: das Publikum. Ich sprach über Kompression, Mode und Musik – in genau der Reihen...