Direkt zum Hauptbereich

Posts

Ruhe, Reife und die Lehre des Lebens

Es gibt im Leben einen Zeitpunkt, an dem man nicht mehr auf der Suche ist. Man versteht nicht alles, aber genug, um zu wissen, wo man steht und wohin man nicht mehr zurückwill. Für mich hat sich der Begriff Sinn im Laufe der Jahre deutlich verschoben. Früher war er verbunden mit Leistung, Bewegung, Sichtbarkeit. Heute ist Sinn etwas Bodenständiges. Etwas, das funktioniert. Einfachheit spielt dabei eine zentrale Rolle. Nicht Besitz, nicht Titel und nicht Geschwindigkeit geben meinem Alltag Bedeutung, sondern verlässliche Strukturen. Eine ruhige Wohnung. Ein geregelter Tagesablauf. Und eine Frau an meiner Seite, die diesem Leben Stabilität gibt. Ich habe viel von der Welt gesehen. Flughäfen, Länder, Zeitzonen, Hotels, Menschen, Begegnungen auf Zeit. Das war keine romantische Vorstellung, sondern Alltag. Achim Reichel singt davon, die ganze Welt gesehen zu haben. Für mich war das keine Metapher, sondern Realität. Vielleicht ist es genau deshalb so, dass mich heute Ruhe mehr erfüllt als je...

Heinz-Hugo – Zwischen Klang und Klarheit

Heinz‑Hugo – Zwischen Klang und Klarheit Erkenntnis‑ & Lebensprofil · Geboren am 09. Dezember 1960 · Schütze ♐ · Lebenszahl 1 · Chinesisch: Metall‑Ratte (1960) Ich habe unzählige Bühnen erlebt – doch die spannendste Reise führt immer nach innen. Dieses Profil ist eine Momentaufnahme meiner Werte, meines Weges und meines Rhythmus. Vielleicht erkennst du dich in manchen Zeilen wieder. Inhalt Gesellschaftlich‑analytische Erkenntnis Archetypischer Identitäts‑Blueprint 7‑Jahres‑Zyklen Narrativer Schreibimpuls Fünf Fragen an Zeitzeugen Jährliches Ritual 1) Gesellschaftlich‑analytische Erkenntnis Dezember 1960 – eine Ära zwischen Wirtschaftswunder und Kaltem Krieg. Sicherheit, Fleiß und Familie prägten das Leitbild; gleichzeitig wuchsen Technik‑Optimismus, Bildungsexpansion und kulturelle Öffnung. Der Grundkonflikt dieser Generation: Bewahren vs. Erneuern. Ich blicke auf die Welt mit realistischer Wärme: „Wandel ja – aber mit Haltung, Humor und Substanz.“ 2) Archetypischer Ide...

Archetypischer Identitäts-Blueprint für mein Sternzeichen: Schütze ♐ (09.12.)

Sternzeichen: Schütze ♐ (09.12.) Abenteuerlust, Sinnsuche, Freiheitsdrang, Wahrheitssuche. Philosophisch, idealistisch, manchmal ungeduldig und direkt. Numerologie: 09.12.1960 → 9 + 1 + 2 + 1 + 9 + 6 + 0 = 28 → 2 + 8 = 10 → 1. Lebenszahl 1: Pionier, Selbststarter, Unabhängigkeit. Du trägst die Energie des Schütze-Sinnsuchers kombiniert mit Führungswillen. Chinesisches Tierkreiszeichen: Metall-Ratte Clever, erfinderisch, strategisch. Metall bringt Stärke, Durchsetzungskraft und klare Ziele. Archetypische Formel: 👉 „Der Pionierische Sinnsucher“ – jemand, der immer in Bewegung bleibt, neue Horizonte entdecken will und zugleich den Mut hat, eigene Wege zu gehen. Stärken: Mut, Optimismus, Ehrlichkeit, Pioniergeist, strategisches Denken. Blinde Flecken: Ungeduld, manchmal zu direkt, Überforderung durch zu viele Ideen. Lebensherausforderungen: Balance zwischen Freiheit und Verantwortung, zwischen Vision und Realität.

Historischer & Generationeller Kontext zu meinem Geburtstag

Zeitgeist meiner Geburt: 1960 markierte den Beginn eines Jahrzehnts des Umbruchs. Politik: Kalter Krieg, atomare Bedrohung, Aufteilung der Welt in Ost/West. Deutschland war geteilt. Gesellschaft: Die Nachkriegszeit ging über in eine Phase von Wohlstandswachstum und Konsumgesellschaft. Kultur: Rock’n’Roll & Jazz waren rebellische Ausdrucksformen. Jugendbewegungen bereiteten sich auf 1968 vor. Technik: Erste Satelliten, Raumfahrt (Sputnik, bald Gagarin), Fernseher als Massenmedium. Prägung auf mein Unterbewusstsein: Ein tiefes Gespür für Gegensätze (Sicherheit vs. Gefahr, Tradition vs. Aufbruch). Vielleicht ein unterschwelliges Gefühl: „Die Welt kann sich jederzeit ändern“ → innere Wachsamkeit. Starke Werte von Pflicht, Ordnung und Familie – kombiniert mit Sehnsucht nach Freiheit.

Kapitel 10 – Und immer wieder: Mikro frei!

Warum meine Stimme noch lange nicht verstummt. Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich so viele Bühnen, Menschen, Momente. Von den ersten Schritten als Schallplattenunterhalter mit Konzeptpflicht über Entenrennen, Stadtfeste und Weihnachtsmärkte bis hin zu Empfängen für Nationalmannschaften und internationalen Delegationen. Manchmal in kurzen Hosen und orthopädischen Strümpfen. Manchmal mit eingefrorenen Fingern bei minus fünf Grad. Und manchmal ohne Zettel, aber mit vollem Herzen. Ich habe gelernt: Moderation ist nicht einfach reden. Es ist zuhören. Aufnehmen. Verbinden. Es geht darum, Menschen das Gefühl zu geben, gesehen und gehört zu werden – ob sie nun Bürgermeister, Sportler, Ehrengast oder Bratwurstesser sind. Natürlich habe auch ich Pannen erlebt. Versprecher, Technik-Chaos, Blackouts. Aber genau die machen die schönsten Geschichten. Denn ein Moderator ist kein perfekter Ansager – er ist ein Gastgeber. Und der darf auch mal stolpern, solange er dabei lächelt. Was bleibt also nach...

Kapitel 9 – Die Heinz-Hugo-Momente

Wenn Improvisation zum Markenzeichen wird. Es gibt Moderationen, die laufen glatt. Man kündigt an, man übergibt, man bedankt sich – fertig. Nett, ordentlich, fehlerfrei. Und dann gibt es die anderen. Die, bei denen man am Ende denkt: „Das hat jetzt nur mit Humor funktioniert.“ Ein Klassiker in meiner Laufbahn war der Abend, an dem ich auf der Bühne stand, bereit, eine Reihe von Ehrengästen vorzustellen. Alles vorbereitet, alles notiert – doch genau in diesem Moment war mein Moderationszettel verschwunden. Kalte Hände, schneller Puls. Ich wusste: Gleich erwarten hier zehn Leute, dass ich ihre Namen nenne – und ich hatte genau drei davon noch sicher im Kopf. Also tat ich, was ich immer tue, wenn es keinen Plan B gibt: Ich lächelte. Und improvisierte. „Meine Damen und Herren, wir begrüßen nun einen Mann, der in seiner Stadt so bekannt ist wie die Bockwurst am Imbissstand – und mindestens genauso beliebt…“ Applaus. Der erste Gast kam nach vorne, strahlte, als hätte ich ihn mit einem Orden ...

Kapitel 8 – Die Magie der Improvisation

Wenn der Zettel weg ist – aber der Moderator bleibt. Moderieren ist wie Autofahren: Man hat einen Plan, eine Strecke, vielleicht sogar ein Navi – aber manchmal fährt man eben Umwege. Und manchmal landet man auf einer Schotterstraße ohne Schild. Dann zählt nur eins: Improvisation. Ich habe früh gelernt: Ein Moderator ohne Spontanität ist wie ein DJ ohne Strom – technisch möglich, aber nicht zu empfehlen. Da gibt es zum Beispiel die Momente, in denen der Moderationszettel vom Wind davonfliegt. Ich erinnere mich an einen Stadtfest-Abend, an dem genau das passierte. Ein kräftiger Windstoß, und mein sorgfältig ausgearbeiteter Zettel segelte ins Publikum. Ein kleiner Junge fing ihn tatsächlich und winkte mir zu, als hätte er einen Foulball beim Baseball gefangen. Ich schaute ihn an und sagte: „Na dann, mein Lieber, lies doch gleich selbst an!“ Das Publikum lachte – und ich hatte meinen roten Faden wieder, nur eben ohne Papier. Oder wenn die Technik streikt: Musik startet nicht, Mikrofon raus...

Kapitel 7 – Zwischen Applaus und Bratwurstduft

Wenn die Show auf der Bühne läuft – und am Grillstand auch. Ein Moderator hat immer zwei Arten von Publikum: Die, die gekommen sind, um zuzuhören. Und die, die eigentlich nur eine Bratwurst wollten. Man erkennt Letztere sofort: Sie stehen am Rand, Papiersemmel in der einen Hand, Senffleck im Gesicht und werfen mir diesen Blick zu, der sagt: „Mach du mal da vorne dein Programm, ich passe hier auf meinen Ketchup auf.“ Und trotzdem – oder gerade deswegen – ist es meine Aufgabe, alle zu erreichen. Die, die jubeln. Die, die zuhören. Und die, die noch mit dem Mund voller Bratwurst nicken. Ich habe gelernt: Humor ist der Schlüssel. Ein lockerer Spruch, eine kleine Pointe – und schon bleibt auch der Bratwurstesser kurz stehen, hört hin und denkt sich: „Na gut, den Satz lasse ich mir noch schmecken.“ Einmal bei einem Stadtfest stand die Bühne direkt neben dem Grillstand. Das hieß: Während ich die nächste Band ankündigen wollte, schwebte eine Wolke Bratwurstduft über die Bühne. Ich atmete tief e...

Kapitel 6 – Der Typ mit dem Anzug und der Stimme

Moderieren ist Haltungssache. Manchmal auch Strumpfsache. Es gibt Dinge, auf die man sich vorbereitet. Und dann gibt es Dinge, auf die man sich einstimmt. Für manche ist das ein Schluck Wasser. Für mich war es an diesem Tag: eine kurze Hose. Und orthopädische Strümpfe. In Weiß. Knackig stramm. Warum? Weil ich an diesem Abend Guildo Horn und die orthopädischen Strümpfe anmoderieren durfte – und wenn man eine Band mit so einem Namen auf die Bühne bittet, geht man nicht im Smoking. Man geht mit Stil. Und mit Humor. Also eben: kurzer Hose und Langstrumpf. Ich sah aus wie eine Mischung aus Wandergruppenleiter und Klinikpraktikant. Aber ich fühlte mich bereit. Bereit für einen denkwürdigen Auftritt. Ich trat ans Mikrofon, schaute ins Publikum – und begann mit den legendären Worten: „Wisst ihr, wozu orthopädische Strümpfe gut sind?“ Kurze Pause. „Für genau das, was jetzt kommt!“ Gelächter. Und schon hatte ich sie: das Publikum. Ich sprach über Kompression, Mode und Musik – in genau der Reihen...

Kapitel 5 – Samoaner, Schnee & Sonderfälle

Wenn Moderation zur Extremsportart wird. Moderieren ist nicht immer Sonnenschein, Applaus und Mikrofon in Wohlfühllautstärke. Manchmal ist es eher eine Mischung aus Campingurlaub im Regen und Improvisationstheater auf offener Bühne. Ich erinnere mich an Moderationen bei minus fünf Grad, irgendwo zwischen Glühweinduft und Eiszapfen an der Nase. Während das Publikum sich in Decken kuschelte und den heißen Kakao festhielt, stand ich im Anzug auf der Bühne und tat so, als würde mich die Kälte nicht beeindrucken. Kleiner Tipp: Ein Mikrofon aus Metall fühlt sich bei -5 Grad ungefähr so an wie ein Griff ins Gefrierfach – nur länger. Dann gab es die Regenauftritte. Wenn die Wolken aufmachen, die Bühne unter Wasser steht und man im Programmheft eigentlich „lockere Moderation“ versprochen hat. Ich habe gelernt: Mit Humor kann man alles überspielen. Einmal rutschte ich fast vom nassen Bühnenboden und rettete mich mit den Worten: „Meine Damen und Herren, das war der schnellste Paso Doble meines Le...

Kapitel 4 – Entenrennen und Ehrengäste

Von Gummienten bis Nationalmannschaft – ein Moderator zwischen allen Welten. Es gibt Moderationen, die sind eher bodenständig: Stadtfeste, Weihnachtsmärkte, Vereinsjubiläen. Und dann gibt es die Momente, in denen man selbst nicht so recht weiß, wie man da eigentlich hingekommen ist – wenn plötzlich die kroatische Fußballnationalmannschaft vor einem steht und man das Mikro in der Hand hält. Doch fangen wir klein an. Beim Entenrennen. Wer es nicht kennt: Hunderte kleine gelbe Plastikenten schwimmen eine Strecke auf dem Wasser. Jede trägt eine Nummer, jede steht für einen Teilnehmer. Und meine Aufgabe war es, diese schwimmende Völkerwanderung so spannend zu machen wie ein WM-Finale. Also stand ich am Ufer, Mikro in der Hand, und rief: „Und vorne – ja, das könnte Ente Nummer 134 sein, dicht gefolgt von 278… nein, sie wird abgedrängt… meine Damen und Herren, wir erleben hier Wassersport der Extraklasse!“ Die Kinder schrien, die Eltern lachten – und die Enten? Die schwammen unbeeindruckt wei...

Kapitel 3 – Der Tanz mit dem Kabelgebundenem

Warum das Mikrofon manchmal der eigentliche Star ist. Es gibt Dinge, auf die man sich als Moderator immer verlassen möchte: Das Mikrofon. Die Technik. Und dass der Tonmann im entscheidenden Moment nicht auf der Toilette ist. Leider gab es in meiner Laufbahn genug Abende, an denen mindestens einer dieser drei Punkte nicht erfüllt war. Einer meiner Favoriten: Ich stand auf einer Open-Air-Bühne, Sonnenschein, guter Soundcheck, volles Haus – alles lief perfekt. Ich griff zum Mikrofon, begann meine Begrüßung… und plötzlich klang meine Stimme, als würde ich aus der Tiefsee funken. Knacken, Aussetzer, dann wieder glasklar. Es war, als hätte das Mikro entschieden, mein persönliches Improvisationstraining auf ein neues Level zu heben. Ich hielt kurz inne, schaute das Publikum an und sagte: „Keine Sorge, meine Damen und Herren – das ist keine Störung. Das ist Dolby Surround live.“ Gelächter. Doch das Mikro hatte noch mehr Tricks auf Lager. Kaum setzte ich zum nächsten Satz an, ertönte ein lautes...

Kapitel 2 – 1986: Der Einstieg ins Rampenlicht

Wie man mit „Fisch, Neubau und Morgenroutine“ Musikgeschichte anmoderiert. Moderation ist nicht nur reden – es ist reden im richtigen Moment, mit den richtigen Worten und so, dass niemand merkt, wenn es eigentlich gar nicht geplant war. Und um das zu üben, hatte ich ein ganz spezielles Training: Während ein Titel lief, rief mir ein Kollege drei völlig zusammenhangslose Worte zu – und meine Aufgabe war, diese in meiner nächsten Moderation unterzubringen, ohne dass es auffiel. So kam es, dass ich irgendwann auf einer Bühne stand, und mein Kollege mir ins Ohr flüsterte: „Fisch, Neubau, Morgenroutine.“ Danke auch. Die Gelegenheit, mein „Talent“ zu beweisen, kam schneller als gedacht: Ich war im Interhotel Stadt Leipzig gebucht – ein Haus, das damals schon ein bisschen nach Westduft roch und in dem alles einen Hauch feierlicher wirkte. Dort sollte ich die Anmoderation für eine junge Kapelle übernehmen, die noch am Anfang stand: die Herzbuben. Drei nette Jungs, frisch, motiviert, leicht nerv...

30. Weinfest Neuruppin 2025

Ein riesiges Dankeschön zum 30. Weinfest in Neuruppin! 🍷🎉 Wow – was für ein Wochenende! Ich bin immer noch ganz begeistert von der tollen Stimmung, den netten Begegnungen und der wunderbaren Überraschung in Form des Kuchens – ihr habt mir wirklich den Tag versüßt! Ein besonderer Dank geht an unseren Bürgermeister Nico Ruhle für die lieben Worte und an unsere charmante Weinmajestät Laura Ludwig aus dem Weinland Nahe. Ebenso ein großes Dankeschön an: 🍇 Weingut Gebrüder Bauer 🍇 Weingut Paul Anheuser 🍇 Weingut Becker, vertreten durch die Pension Bacchus, das Weinhaus am Neuen Markt, Theo’s Steakhouse, die Flammkuchenbäckerei Ehmke und den Lions Club „Effi Briest“ für die leckeren Brezeln. Ein herzliches Dankeschön auch an die fleißigen Jungs und Mädels vom Oberstufenzentrum Neuruppin, an die Security, und natürlich an alle großartigen Live-Acts: 🎤 Jeannine Hartmann 🎤 Random Play 🎤 Nick David 🎤 Die Landstricher 🎤 Dominic Merten 🎤 GIN – es war mir eine Freude, mit euch gemeinsam a...

Bilder für Zwischendurch

Kapitel 1 – Die Geburt einer Stimme

Vom Steckerzieher zum Schallplattenunterhalter mit Konzeptpflicht. Bevor ich als Heinz-Hugo über Stadtfeste, Sportevents und internationale Empfänge moderieren durfte, stand ich in dunklen Ecken von Diskotheken – nicht aus Schüchternheit, sondern weil da der Technikraum war. Ich war Techniker. Einer von denen, die wussten, wo hinten das Kabel reingeht und vorne die Musik rauskommt. Ich durfte mich um Verstärker, Lichtanlagen und Tanzflächenbeschallung kümmern. Im Klartext: Wenn etwas nicht funktionierte, war ich schuld. Wenn alles lief – war es selbstverständlich. Doch irgendwann war mir das hinter dem Pult stehen nicht mehr genug. Die Musik wollte raus – und zwar mit meiner Stimme. Ich wollte selbst auflegen. Selbst ans Mikro. Ich wollte: Schallplattenunterhalter werden. So nannte man das in der DDR – was heute vielleicht ein bisschen nach Heizlüfter mit Plattenspieler klingt, war damals ein echter Beruf mit Anspruch. Und vor allem: mit Prüfung. Wer dachte, man könne einfach zwei Plat...

heinz-hugo - der Moderator

Heinz-Hugo – Der Mann mit dem Mikro (und dem gewissen Etwas) Seit 1986 im Auftrag des guten Tons unterwegs. Es gibt Menschen, die reden. Und es gibt Menschen, die moderieren. Ich tue beides – aber mit Haltung, Humor und einem Faible für besondere Ereignisse. Seit 1986 darf ich ans Mikrofon treten, um Stadtfeste, Weihnachtsmärkte, Entenrennen (ja, mit echten Plastikenten!), Sportevents und sogar internationale Delegationsempfänge in Szene zu setzen. Dabei reicht meine Spannbreite von der festlichen Eröffnung von Stadtfesten bis hin zur Begrüßung der kroatischen Fußballnationalmannschaft – ein Moment, in dem sogar meine Stimme kurz zitterte... vor Stolz, versteht sich. 2023 durfte ich dann die Delegation aus Samoa zu den Special Olympics World Games in Berlin willkommen heißen. Ich sag mal so: Wenn man einmal mit einem samoanischen Würdenträger im Partnerlook posiert hat, weiß man – man hat im Leben einiges richtig gemacht. Meine drei goldenen Moderationsregeln: 1. Exzellente Vorbereitun...

heinz-hugo - der DJ

Ihr Event-DJ: Von den Leipziger Plattentellern direkt in Ihr Herz (und auf die Tanzfläche!) Achtung, liebe Partygemeinde! Hier kommt der Mann, der mehr Platten gedreht hat, als ein hungriger Koch Crêpes – Ihr Event-DJ! Ich habe mein Handwerk in den rauchigen (und manchmal auch nach Schweiß riechenden) Clubs von Leipzig gelernt, wo ich noch als Schallplattenunterhalter meine Nächte verbrachte. Ja, richtig gehört: Schallplatten! Das ist so alt, das ist schon wieder cool. Bevor es Spotify gab, da gab's mich, mit echten Vinylscheiben und dem gewissen Knistern, das jede digitale Datei vermissen lässt. Mein treuer Begleiter auf diesem musikalischen Kreuzzug? Ein Pinguin! Keine Sorge, er frisst Ihnen nicht die Häppchen weg und tanzt auch nicht auf den Tischen (meistens nicht). Er ist eher mein spirituelles Tier – elegant, ein bisschen schrullig und immer bereit für einen guten Beat. Und wenn ich das Mikro in die Hand nehme, dann gibt's keine steifen Ansagen, sondern lockere Moderation...

Wie alles begann: DJ Heinz-Hugo – Der Mann mit dem Pinguin

Bevor Lutz Götze als DJ Heinz-Hugo die Tanzflächen Leipzigs mit seinem ganz eigenen Stil zum Beben brachte, schlich er sich eher hinter den Kulissen durchs Musikuniversum – als Techniker bei Musikmaschine und Diskojoker. Damals noch eher der Typ: "Ich mach mal den Stecker wieder rein." Heute: "Ich zieh euch den Stecker vor Begeisterung raus!" Vom Kabelzieher zum Plattendreher Sein Durchbruch kam nicht auf der ganz großen Bühne, sondern irgendwo zwischen Bassbox und Bierkasten. Irgendwann stand er nicht mehr nur neben dem DJ-Pult – sondern mittendrin! Und was soll man sagen: Leipzig war bereit für Heinz-Hugo. Ob im Felsenkellergewölbe, dem ehrwürdigen Schauspielhaus, dem legendären Eden oder einem dieser mystischen "Clubs" in Dörfern, die man nur findet, wenn man sich verfährt – Krostiz, wir schauen dich an – Heinz-Hugo war da. Und er war anders. Der Pinguin unter den DJs Was ihn besonders macht? Sein Markenzeichen ist ein Pinguin. Ja, genau. Kein Panther, ...