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Wir wissen ziemlich genau, was nicht funktioniert. Die Frage ist: Wollen wir es wirklich ändern? ⚠️

Wir wissen ziemlich genau, was im Gesundheitswesen nicht funktioniert. Die Frage ist nur: Sind wir bereit, es wirklich ehrlich zu ändern? ⚠️ Nach den letzten Diskussionen nehme ich für mich vier Punkte mit: 1. Finanzierung trennen    Gesamtgesellschaftliche Aufgaben gehören in den Staatshaushalt    Nicht in die Beiträge von Arbeitnehmern und Unternehmen 2. Zugang neu organisieren    Nicht jeder Arztkontakt muss vor Ort stattfinden    Aber dort, wo er nötig ist, muss er auch verfügbar sein 3. Strukturen hinterfragen    Nicht jeder Standort, nicht jede Leistung kann dauerhaft so bleiben    So unbequem das ist 4. Verantwortung klären    Wer entscheidet, muss auch sichtbar Verantwortung tragen Und vielleicht der wichtigste Punkt: Wir müssen anfangen, ehrlich über Grenzen zu sprechen Denn ein System, das alles verspricht, aber nicht alles leisten kann, verliert Vertrauen 👉 Was wäre für euch der erste konkrete Schritt? 👉 ...

Danke für ein fantastisches 34. Mai- und Hafenfest in Neuruppin

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Es gibt diese Momente, da stehst du auf der Bühne, schaust ins Publikum – und weißt genau: Das hier ist mehr als nur ein Event. Das 34. Mai- und Hafenfest in Neuruppin war genau so ein Moment. Für viele ist es einfach ein tolles Wochenende. Musik, gute Laune, volle Plätze, Drachenboote auf dem Wasser und irgendwo tausende kleine Enten, die plötzlich wichtiger sind als so mancher Bundesligaspieltag. Aber wenn man, so wie ich, mittendrin ist, sieht man mehr. Man sieht die Menschen hinter dem Ganzen. Die InKom, die im Hintergrund die Fäden zusammenhält. Den Kanuverein, der das Drachenbootrennen nicht einfach organisiert, sondern lebt. Die Sponsoren und Unterstützer, ohne die das alles gar nicht möglich wäre. Und eine Stadt, die zeigt, was passiert, wenn viele nicht nur reden, sondern einfach machen. Und dann gibt es diese kleinen Momente. Ein Blick hinter die Bühne. Ein kurzer Austausch zwischen zwei Programmpunkten. Ein Lachen, obwohl eigentlich gerade alles gleichzeitig passiert. Genau ...

Wir erleben die Probleme im Gesundheitswesen. Aber wer entscheidet eigentlich darüber? 🤔

Wir reden über Probleme im Gesundheitswesen. Aber kaum jemand stellt die entscheidende Frage: Wer entscheidet eigentlich? 🤔 Ist es die Politik? Die Krankenkassen? Die Ärzte? Die Antwort ist unbequem: Alle ein bisschen. Und damit niemand so richtig. Die Politik setzt den Rahmen. Kassen und Ärzte organisieren das System. Und irgendwo dazwischen wird entschieden, was wir bekommen und was nicht. Zum Beispiel: 👉 Welche Leistungen bezahlt werden 👉 Wie viel Zeit ein Arzt pro Patient hat 👉 Wie lange wir auf einen Termin warten Das Problem: Die Verantwortung ist verteilt. Und damit schwer greifbar. Für uns als Patienten bedeutet das: Wir erleben die Auswirkungen. Aber wir sehen die Entscheidung nicht. Und genau das macht die Diskussion so schwierig. Denn wenn niemand klar entscheidet, kann auch niemand klar Verantwortung übernehmen. Meine Frage an euch: 👉 Wer sollte aus eurer Sicht stärker steuern? 👉 Brauchen wir mehr zentrale Entscheidungen oder mehr Freiheit im System? Das ist ein weite...

Wir reden über Sparen. Aber eigentlich geht es um etwas anderes: Rationierung. ⚠️

Wir reden im Gesundheitswesen über Sparen. Aber kaum jemand spricht über das, was wirklich passiert. Rationierung. ⚠️ Ein hartes Wort. Aber ein ehrliches. Ich habe mir den Bericht zur Zukunft unseres Gesundheitssystems angeschaut. Dort steht klar: Wenn Geld begrenzt ist, müssen Leistungen priorisiert werden. Das klingt abstrakt. Ist es aber nicht. Denn in der Realität sieht das so aus: 👉 Wartezeiten werden länger 👉 Praxen nehmen keine neuen Patienten mehr auf 👉 Leistungen werden indirekt begrenzt 👉 Der Wohnort entscheidet über die Versorgung Das alles passiert bereits. Nur nennen wir es nicht so. Wir sprechen von: „Auslastung“ „Kapazitätsgrenzen“ „Organisation“ Aber am Ende ist es eine einfache Wahrheit: 👉 Nicht jeder bekommt alles zur gleichen Zeit Und genau deshalb stelle ich mir eine Frage: Warum sprechen wir nicht offen darüber? Warum vermeiden wir das Wort, obwohl wir die Realität längst erleben? Ich glaube: Solange wir das nicht ehrlich benennen, werden wir auch keine ehrlic...

Die Zahlen liegen auf dem Tisch. Aber die Wahrheit wird nicht klar ausgesprochen. ⚠️

Ich habe mir den Bericht zur Finanzierung unseres Gesundheitswesens genauer angesehen. Und ich komme zu einem einfachen, aber unbequemen Punkt: Das Problem ist nicht mangelndes Wissen. Das Problem ist mangelnde Klarheit. ⚠️ Die Zahlen liegen auf dem Tisch. Milliardenlücken. Steigende Beiträge. Konkrete Vorschläge. Und trotzdem bleibt ein Gefühl: Es wird nicht ehrlich zu Ende gedacht. Denn was tatsächlich passiert, ist doch Folgendes: Gesamtgesellschaftliche Aufgaben werden über Beiträge finanziert. Nicht über Steuern. Das ist kein Zufall. Das ist System. Aber es hat eine Konsequenz: 👉 Die Belastung verschiebt sich 👉 Die Transparenz geht verloren 👉 Und am Ende versteht keiner mehr, warum es teurer wird Als Unternehmer würde ich sagen: Das ist keine Lösung. Das ist eine Verschiebung. Die eigentliche Frage ist doch: 👉 Wer soll unser Gesundheitswesen finanzieren und warum genau so? Ich glaube, wir brauchen weniger neue Modelle und mehr Ehrlichkeit in der bestehenden Struktur. Wie seht ...

15 Milliarden Defizit. Und das ist erst der Anfang. 💰

15 Milliarden Defizit in einem Jahr. 40 Milliarden in wenigen Jahren. Und wir sprechen von „Sparen“ im Gesundheitswesen. 💰 Ich habe mir den ersten Bericht der Finanzkommission Gesundheit genau angesehen. Und ganz ehrlich: Das ist kein Sparprogramm. Das ist ein Stabilisierungsversuch. Ja, es gibt Maßnahmen. Ein Beispiel: Einsparung bis 2030 rund 768 Millionen Euro Klingt viel? Nicht wirklich. Denn gleichzeitig steht ein Defizit von über 40 Milliarden im Raum. Das sind nicht einmal 2 Prozent. Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Der Bericht spricht offen über Priorisierung. Und auch über Rationierung. 👉 Leistungen steuern 👉 Zugang begrenzen 👉 Entscheidungen treffen, wer was bekommt Das ist die eigentliche Wahrheit hinter der Debatte. Wir reden nicht über Sparen. Wir reden darüber, wie ein System mit zu wenig Geld umgeht. Meine Frage an euch: 👉 Wollen wir ehrlich darüber sprechen was wir uns noch leisten können oder reden wir weiter über Beiträge? Das ist Teil 1 meiner Serie „Uns...

Das Gesundheitswesen hat kein einzelnes Problem. Es hat mehrere gleichzeitig. ⚠️

Ich habe mir die Diskussionen der letzten Tage genau angeschaut. Und eines ist klar geworden: Das Gesundheitswesen hat kein einzelnes Problem. Es hat mehrere gleichzeitig. ⚠️ Zugang wird schwieriger. Organisation ist oft überfordert. Digitalisierung kommt nur schleppend voran. Und gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten: Telemedizin. Selbstdiagnose. KI. Die entscheidende Frage ist für mich: 👉 Was machen wir jetzt daraus? Einfach mehr vom Gleichen wird nicht funktionieren. Was ich mitnehme: 1. Wir müssen Zugang neu denken    Nicht jeder Arztkontakt muss vor Ort stattfinden 2. Wir müssen Prozesse vereinfachen    Weniger Bürokratie, mehr Zeit für Patienten 3. Wir müssen Digitalisierung wirklich wollen    Nicht als Zusatz, sondern als Standard 4. Wir müssen Patienten stärker einbinden    Mehr Eigenverantwortung, aber auch mehr Orientierung Und vielleicht der wichtigste Punkt: Wir brauchen Ehrlichkeit. Über Grenzen. Über Möglichkeiten. Über das, was...

Ich messe heute Dinge selbst, für die ich früher zum Arzt gegangen bin. 📱

Ich messe heute Dinge, für die ich früher zum Arzt gegangen bin. 📱 Puls. EKG. Blutwerte. Alles zu Hause möglich. Dazu kommen KI-Tools, die Symptome auswerten und Vorschläge machen. Das ist faszinierend. Aber auch gefährlich. Denn: Diese Tools geben Hinweise. Keine Diagnosen. Und genau da entsteht ein Spannungsfeld: 👉 Entlasten wir damit das System? Oder erzeugen wir noch mehr Unsicherheit? Ich sehe beides. Menschen werden selbstständiger. Aber auch sensibler. Und am Ende steht oft doch wieder der Arzt. Vielleicht sogar häufiger als vorher. Die eigentliche Frage ist für mich: 👉 Werden wir zum Co-Diagnostiker oder zum Dauerpatienten? Was ist eure Erfahrung? Nutzt ihr solche Tools bereits? #KI #Gesundheit #Digitalisierung #Zukunft #Diskussion

Arzt per Video. Klingt nach Lösung – ist aber keine. 🤔

Ich habe mich gefragt: Kann Telemedizin das Problem im Gesundheitswesen lösen? 🤔 Also Arzt per Video. Schnell. Einfach. Ohne Wartezimmer. Klingt erst einmal perfekt. Und ja: Für viele Dinge funktioniert das erstaunlich gut. Erstgespräch. Rezept. Verlaufskontrolle. Aber: Es ersetzt keinen Arzt vor Ort. Keine Untersuchung. Kein Abtasten. Kein Gesamtbild. Für mich ist die spannende Frage: 👉 Ist Telemedizin die Lösung oder nur ein Pflaster auf ein größeres Problem? Denn wenn vor Ort Ärzte fehlen, hilft auch der Bildschirm nur bedingt. Ich sehe darin eine echte Chance. Aber keine vollständige Antwort. Wie seht ihr das? Habt ihr Telemedizin schon genutzt? Und wenn ja: Hat es euch wirklich geholfen? #Telemedizin #Gesundheitswesen #Digitalisierung #Patientenerfahrung #Diskussion
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Danke für die vielen Rückmeldungen zu meinen letzten Beiträgen. 🙏 Was sich zeigt, ist kein Einzelfall. Es ist ein Muster. Und genau daraus möchte ich jetzt den nächsten Schritt machen: Eine einfache Matrix. Ich habe das für mich einmal so strukturiert. Als Denkmodell. Als Diskussionsgrundlage.  Meine Beobachtung aktuell: Wir bewegen uns immer öfter in Richtung Feld "Problemzone". Und das sollte uns zu denken geben. 👉 Wo seht ihr eure Erfahrungen? 👉 In welchem Feld bewegen wir uns aktuell? Lasst uns das gemeinsam schärfen. #Gesundheitswesen #Systemanalyse #Digitalisierung #Ärztemangel #Diskussion

Ich suche einen Facharzt. Und lande gefühlt im Jahr 2005. 📞

Ich suche einen Facharzt. Und fühle mich wie im Jahr 2005. 📞 Keine Website. Keine Mailadresse. Oder: Keine Antwort. Also anrufen. Warten. Warten. Warten. Und irgendwann auflegen. Ganz ehrlich: Das ist nicht nur ineffizient. Das ist frustrierend. Und ich stelle mir eine einfache Frage: Warum funktioniert das in jeder anderen Branche besser? Online-Termine. Klare Kommunikation. Rückmeldungen. Alles Standard. Nur im Gesundheitswesen oft nicht. Mir ist bewusst: Die Ursachen sind komplex. Aber aus Patientensicht bleibt: 👉 Warum ist der Zugang so unnötig schwer? 👉 Und warum ändert sich so wenig? Wie sind eure Erfahrungen? Funktioniert das bei euch besser? #Digitalisierung #Gesundheitswesen #Patientenerfahrung #Service #Diskussion

Ich bekomme aktuell keinen Arzttermin. Und ich frage mich: Seit wann ist das eigentlich normal? 🤯

„Wir nehmen keine neuen Patienten mehr auf.“ Diesen Satz habe ich zuletzt mehrfach gehört. Und ehrlich gesagt: Der hat gesessen. ⚠️ Nicht, weil man warten muss. Das kennen wir alle. Sondern weil hier etwas anderes passiert: Der Zugang endet. Nicht später. Sondern sofort. Für mich ist das eine neue Qualität. Denn wenn ich keinen Termin bekomme, habe ich ein Zeitproblem. Wenn ich gar nicht erst aufgenommen werde, habe ich ein Systemproblem. Mir ist klar, warum das passiert: Zu wenig Ärzte. Zu viele Patienten. Ein System, das am Limit läuft. Aber die eigentliche Frage ist doch: 👉 Was bedeutet das für uns als Patienten? 👉 Und wo führt das hin, wenn sich das weiter zuspitzt? Ich bin gespannt: Habt ihr das auch schon erlebt? #Gesundheitswesen #Ärztemangel #Versorgung #Patienten #Diskussion

Gesundheitswesen - wir müssen reden

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Ich bekomme aktuell keinen Arzttermin. Und ich bin damit nicht allein. 🤯 Was ich gerade im Gesundheitswesen erlebe, irritiert mich wirklich. Ärzte sagen inzwischen offen: „Wir nehmen keine neuen Patienten mehr auf.“ Nicht: „Termin in 5 Monaten.“ Sondern: Gar nicht. Das ist für mich eine neue Dimension. Denn hier geht es nicht mehr um Wartezeit. Hier geht es um Zugang. Und dann das nächste Thema: Ich suche Fachärzte. Und stoße auf Websites ohne Informationen. Keine Mailadresse. Oder Mails werden einfach nicht beantwortet. Telefonieren? Warten. Warten. Warten. Ohne System. Ohne Rückruf. Ohne Lösung. Ganz ehrlich: In jeder anderen Branche wäre das undenkbar. Mir ist klar: Das Problem liegt nicht nur bei den Praxen. Zu wenig Ärzte auf dem Land. Zu viel Bürokratie. Ein System, das Effizienz nicht belohnt. Aber trotzdem bleibt eine Frage: Warum akzeptieren wir im Gesundheitswesen Dinge, die wir als Kunde sonst niemals akzeptieren würden? 👉 Ist das noc...

Wenn ich die Kandidaten für das Landratsamt in OPR vor mir habe, stelle ich keine Sonntagsfragen.

Wenn ich die Kandidaten für das Landratsamt in OPR vor mir habe, stelle ich keine Sonntagsfragen. Ich stelle drei einfache Fragen: 1. Haushalt    Wo genau sparen Sie die fehlenden Millionen ein – konkret, nicht allgemein? 2. Gesundheit    Wie sichern Sie medizinische Versorgung in der Fläche – nicht als Konzept, sondern im Alltag der Menschen? 3. Mobilität    Was passiert in den nächsten 3 Jahren – nicht in 10? Und eine vierte, die oft fehlt: 4. Verwaltung    Wie stellen Sie sicher, dass Bürger nicht mehr gegen Systeme arbeiten müssen, sondern dass Systeme für Bürger arbeiten? Denn genau daran entscheidet sich Vertrauen. Für mich ist das der Kern dieser Wahl: Nicht Programme. Nicht Schlagworte. 👉 Sondern Klarheit, Prioritäten und Umsetzung. Mich interessiert: Welche Frage würdet ihr stellen?

Ich habe mir die Landratswahl in OPR anhand von vier zentralen Themen angeschau

Ich habe mir die Landratswahl in OPR anhand von vier zentralen Themen angeschaut: Haushalt. Kliniken. Mobilität. Verwaltung. Daraus ist für mich eine einfache Matrix entstanden: 👉 Erfahrung vs. Umsetzung 👉 Stabilität vs. Veränderung Ein paar Beobachtungen: - Der eine steht für Kontinuität und kennt die Strukturen. - Der andere argumentiert aus konkreter Umsetzung vor Ort. - Wieder andere setzen Schwerpunkte bei sozialen oder ökologischen Themen. Alles legitim. Aber wir drehen uns oft um die falsche Frage. Nicht: 👉 Wer hat die besten Absichten? Sondern: 👉 Wer hat einen belastbaren Plan für ein 19-Millionen-Defizit? Denn eines ist klar: Wenn überall „nicht gespart werden darf“ – dann wird am Ende doch irgendwo gespart. Nur meistens dort, wo es keiner offen sagt. Genau deshalb ist für mich entscheidend: 👉 Wer benennt Prioritäten klar? 👉 Wer spricht unangenehme Wahrheiten aus? 👉 Wer hat bewiesen, dass er auch umsetzt – nicht nur erklärt? Im nächsten Beitrag gehe ich genau darauf ein...

Ich habe mir die Landratswahl in OPR einmal nüchtern angeschaut.

Ich habe mir die Landratswahl in OPR einmal nüchtern angeschaut. Nicht nach Parteifarben. Nicht nach Bauchgefühl. Sondern entlang von vier Themen, die über die Zukunft des Landkreises entscheiden: 1. Haushalt 2. Gesundheitsversorgung 3. Mobilität 4. Verwaltungskultur Die Ausgangslage ist klar: 👉 Rund 19 Millionen Euro Defizit stehen im Raum. Das ist kein politisches Detail. Das ist die zentrale Frage. Denn egal, wer Landrat wird: Dieses Geld fehlt. Und jetzt wird es spannend: Jeder spricht darüber, was erhalten bleiben soll. Kultur. Sport. Soziales. Alles wichtig. Aber ich höre selten die andere Seite: 👉 Wo wird konkret gespart? Genau deshalb habe ich mir die Positionen einmal strukturiert angeschaut. Nicht als Wahlaufruf. Sondern als Entscheidungsgrundlage. Im nächsten Beitrag zeige ich die Matrix: Wer steht bei diesen vier Themen eigentlich wofür? Und vor allem: Wer hat Antworten – und wer nur gute Absichten?

Alle wollen mehr. Aber wer spricht über weniger?

Alle wollen mehr. Aber wer spricht über weniger? 💶 Ich beobachte gerade eine Entwicklung, die mich beschäftigt. Wenn Geld knapper wird, passiert fast immer das Gleiche: 👉 Alle fordern mehr 👉 Kaum jemand spricht über Verzicht Kultur. Arbeitnehmer. Verbände. NGOs. Politik. ..... Jeder hat gute Argumente. Und ja, viele davon sind berechtigt. Aber eines wird oft ausgeblendet: 👉 Der Euro kann nur einmal verteilt werden. Was ich vermisse: Ehrlichkeit in der Diskussion. 👉 Wenn wir weniger Geld bekommen, dann passiert das. 👉 Wenn wir mehr bekommen, sparen wir dort ein. Diese Klarheit höre ich selten. Stattdessen entsteht der Eindruck: 👉 Mehr Geld löst alles. Tut es nicht. Denn am Ende gilt: 👉 Verteilen kann nur, wer vorher erwirtschaftet. 👉 Wie siehst du das? Brauchen wir mehr Ehrlichkeit in der Verteilungsdebatte? #Wirtschaft #Mittelstand #Politik #Verantwortung #Finanzen

„Arbeitgeber sollen jetzt auch noch den Sprit bezahlen?“ 🤔

„Arbeitgeber sollen jetzt auch noch den Sprit bezahlen?“ 🤔 Ich lese gerade viele Beiträge, die genau in diese Richtung gehen. Und ehrlich gesagt: Das greift mir zu kurz. Ja, Pendeln kostet Geld. Ja, Arbeitsmodelle müssen sich verändern. Aber: 👉 Lohn ist kein Ausgleich für steigende Lebenshaltungskosten. 👉 Lohn ist der Preis für Leistung. Ich habe viele Jahre Verantwortung getragen. Für Menschen. Für Budgets. Für Ergebnisse. Und eines ist immer gleich geblieben: 👉 Ein Unternehmen kann nicht jede externe Entwicklung kompensieren. Sonst passiert genau das Gegenteil von dem, was wir wollen: 👉 weniger Wettbewerbsfähigkeit 👉 weniger Investitionen 👉 weniger Arbeitsplätze Was heißt das konkret? Gute Unternehmen schaffen Rahmenbedingungen: ✔ flexible Arbeitsmodelle ✔ Vertrauen statt Kontrolle ✔ klare Kommunikation Aber sie sind keine Vollkaskoversicherung. Und genau hier wird es spannend: Wir diskutieren oft über Symptome 👉 Spritpreise 👉 Büropflicht 👉 Homeoffice Aber die eigentliche F...

5 Gedanken zum neuen Koalitionsvertrag in Brandenburg

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Ich habe mir den Koalitionsvertrag inzwischen etwas genauer angeschaut. Nach dem ersten Eindruck bleiben bei mir fünf klare Gedanken hängen: 1️. Brandenburg setzt wieder stärker auf Industrie. Stahl, Raffinerie, Energie, Netze – das ist richtig. Ohne wettbewerbsfähige Energiepreise wird hier keine Zukunft entstehen. 2️. Die Lausitz wird zum echten Stresstest. Das „Net Zero Valley“ klingt gut. Entscheidend ist aber nicht das Label, sondern ob dort tatsächlich Industrie entsteht. 3. ÖPNV bleibt ein ungelöstes Problem. Für ein Flächenland wie Brandenburg ist Mobilität Standortpolitik. Stabilisieren reicht langfristig nicht. 4️. Migration wird stärker über Ordnung gesteuert. Politisch nachvollziehbar. Gleichzeitig darf man nicht vergessen: Brandenburg braucht dringend Arbeitskräfte. 5. Die größte Herausforderung ist die Umsetzung. Viele Ziele im Vertrag sind richtig. Die Frage ist nur: passiert das schnell genug? Mein Fazit: Der Vertrag ist kein Aufbruchspapier. Er ist ein Realitätsvertrag...

Ich habe den neuen Koalitionsvertrag für Brandenburg gelesen.

Mein Eindruck nach 37 Seiten: Das ist kein Aufbruchspapier. Es ist ein Krisenvertrag. Die Welt ist unsicherer geworden – wirtschaftlich, geopolitisch und gesellschaftlich. Genau das spürt man zwischen den Zeilen. Drei Punkte stechen für mich heraus: • Industriepolitik statt Ideologie – Energie, Stahl, Raffinerien, Netze • Die Lausitz als entscheidender Strukturtest • Migration stärker ordnen, aber Integration über Arbeit denken Das wirkt nüchtern. Vielleicht sogar unsexy. Aber möglicherweise ist genau das die ehrlichste Politik für die kommenden Jahre. Die eigentliche Frage ist nicht der Vertrag. Die Frage ist: Wird er umgesetzt? Brandenburg steht vor einem entscheidenden Jahrzehnt.